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„Wer braucht Städte? Wenn ich nach Kanada fliege, möchte ich in die Wildnis eintauchen, weit weg jeglicher Zivilisation und dem Gewusel einer Großstadt…“ so dachte auch ich lange Zeit, bis mich Vancouver eines Besseren belehrte. Ich erinnere mich noch genau, als ich in einem Reisebericht zwei Fotos von Vancouver sah. Beide Aufnahmen wurden im Stanley Park aufgenommen: Das erste Foto gleich am Anfang mit der Skyline von Vancouver als Kulisse, das andere Bild mit Blick auf den Rowing Club. Wow, was für Postkartenidyllen, ich war begeistert! Statt sich auf die Meinung anderer zu verlassen, beschloß ich meine eigenen Erfahrungen zu machen. Ich buchte fünf Tage Vancouver und dachte am Anfang, das sei zu viel, aber wie sich herausstellte, eignet sich die Metropole im Westen Kanadas für einen kompletten Urlaub bzw. längeren Aufenthalt. Nicht umsonst wird Vancouver als einer der schönsten Städte der Welt bezeichnet und viele Menschen möchten Ihr ganzes Leben hier verbringen. (Titelfoto: Mike Benna)

Vancouver als Ausgangspunkt für Reisen in den Westen Kanadas

Vancouver kennen viele von uns als Zielflughafen und Ausgangspunkt für ihre Kanadareise. Aber natürlich, Vancouver ist weit mehr.

Mit über 600.000 Menschen die größte Metropole im Westen Kanadas. Hier leben umgerechnet zirka 5.500 Einwohner auf einen Quadratkilometer. Trotzdem macht die Großstadt zwischen Bergen und Meer einen entspannten Eindruck.  Die Stadt liegt zehn Meter über dem Meeresspiegel auf der Burrard-Halbinsel. Idyllisch und gut eingebettet zwischen der Strait of Georgia und den Coast Mountains. Zur USA-Grenze sind es nur 45 Kilometer in nächster Entfernung zur Seattle.Vancouver zählt als drittgrößte Stadt Kanadas. 1886 wurde die Stadt in Folge des Fraser-Canyon Goldrausches gegründet. Namensgeber war der britische Kapitän George Vancouver, der Entdecker schlechthin.

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